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Treesaddle - oder wie ich meinen Hochstand in eine Einkaufstasche packte

Treesaddle - oder wie ich meinen Hochstand in eine Einkaufstasche packte
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Der mitteleuropäische „common bowhunter“ hat es mitunter schwer. Ist er auch noch „deutscher Zunge“, muss er sowieso ins Ausland fahren, um seiner Passion nachzugehen. Es gibt es nur sehr wenige Reviere, die wirklich speziell auf Bogenjäger eingerichtet sind. Um einen Ansitz für den Bogenjäger zu ermöglichen, wird oft nur seitlich neben der Gewehrkanzel eine Kirrung angelegt und aus der geöffneten Hintertür geschossen, weil es durch das Fenster, durch das man den Gewehrlauf steckt, nicht geht. Eine weitere Variante - man wird auf einen Drückjagdbock komplimentiert, der in der Regel viel zu niedrig und die Brüstung zu hoch ist, um unbemerkt vom Wild den Bogen aufzuziehen. Aus diesem Grund habe ich vor Jahren begonnen mit unterschiedlichsten Treestands zu jagen. Aber Hand aufs Herz, diese schweren, sperrigen und klappernden Dinger, zusätzlich zu meiner sonstigen Ausrüstung, mit mir rumzuschleppen, das hing mir irgendwann echt zum Hals raus!

Die Basisausrüstung

Die für diese Art zu jagen notwendigen Ausrüstungsgegenstände werden fast ausschließlich im oder für den US Amerikanischen Markt produziert. Daher verwende ich auch die angloamerikanischen Begriffe, um Missverständnisse vorzubeugen.

Der Tree Saddle ist im Prinzip eine „Hängematte für den Hintern“. Beim Kauf eines solchen Jagdhelfers muss auf einige Details geachtet werden. Das Material muss robust und ordentlich vernäht sein, am besten sind hier wohl synthetische Materialien, die nicht durch UV-Strahlung beeinträchtigt werden. Über der Hüfte und zwischen den Beinen sind Gurte angebracht, damit man am Baum hängend nicht aus diesem rausrutschen kann. Hochwertige und komfortable Modelle haben hier stabile und leicht verstellbare Schnellverschlüsse aus hochwertigem Stahl und Aluminium. Ein wesentliches Bauteil des Saddles sind die starken Schlaufen an den beiden Enden, in die sowohl das Verbindungsseil (Bridge) zur Sicherungsleine (Tether), eingebunden wird und beim Hochklettern auch der Baumsicherungsgurt (Linemans Belt) eingehängt wird. Bei den meisten Modellen sind für den Linemans Belt zwei extra Schlaufen angebracht, was ich prinzipiell besser finde. Zusätzlich sind am Saddle noch diverse Schlaufen für das Einhängen von Karabinern oder zusätzlichen Taschen (oftmals MOLE System) aufgenäht. Große Schlaufen an den Enden sind gut, da durch das Verschieben der Knoten auch die Belastung verändert werden kann. Ist beispielsweise die Bridge ganz am oberen Ende der Schlaufe eingebunden, so geht der meiste Druck auf die Hüfte und ist sie ganz unten eingebunden, so wird der Gurt, der zwischen Gesäß und Oberschenkel sitzt, mehr belastet. Jeder Nutzer kann so individuell wählen, wie bei ihm die Gewichtsverteilung und somit die Druckpunktverteilung stattfinden soll.

Ein wichtiges Ausrüstungsteil, an dem nicht nur sprichwörtlich das Leben des Jägers hängt, ist die Sicherungsleine, im Englischen auch Tether genannt. Angeboten werden Spanngurte, die um den Stamm gelegt werden und daran ist ein Seil befestigt. Auf dem 10 bis 12 Millimeter dickem Kletterseilstück ist ein dünneres Seil mittels Prusikknoten aufgebunden, welcher bei Entlastung am dicken Seil verschoben werden kann und bei Belastung sicher klemmt. In diese dünnere Leine wird der Sicherungskarabiner eingehängt, der optimalerweise eine Einhandbedienung (Vierteldrehverschluss) zulässt.

Die Klettersicherung (Linemans Belt) erlaubt einerseits relativ gemütlich, in leichter Rückenlage und ohne viel Kraft für den Stand aufwenden zu müssen, beide Hände frei zu haben und anderseits ist sie eine recht einfache Absturzsicherung während des Auf- oder Abstiegs vom Baum. Das Seil wird auf einer Körperseite, direkt über dem Hüftknochen mit einem Karabiner in die Schlaufe des Tree Saddle eingehängt und dann um den Baum geschlagen. Auf der gegenüberliegenden Körperseite wird das Seil über eine Prusikschlinge oder noch besser mit einer mechanischen Seilklemme (Positioner) aus dem Kletterzubehör in die andere Schlaufe eingehängt. Mit dieser einfachen Vorrichtung kann der Linemans Belt sehr bequem und lautlos auf die jeweils richtige Länge justiert werden und klemmt dann unter Belastung.

Die Steighilfen – Screw Steps, Climbing Sticks oder Step Ladder

Bei den Auftstiegshilfen, für die ich einfach keine schlaue deutsche Übersetzung gefunden habe, gibt es je nach Fitnesslevel und Transportmöglichkeit, unterschiedliche Ausführungen.

Die leichteste Variante sind die Screw Steps – gekröpfte Stahlhaken mit einem kegeligen Schraubgewinde, die mit der Hand bis zum Anschlag in den Baum gedreht werden. Die sollten aber nur nach Absprache mit dem Waldeigentümer Verwendung finden, da dem bestiegenen Stamm tiefe Löcher zugefügt werden. Als nächstes kommen Stahlbügel oder kurze Stahlleitern (Climbing Sticks), die ohne Schrauben mit Spanngurten, Zug um Zug, dem sportlichen Jäger den Aufstieg in luftige Höhen ermöglichen. Es reichen schon drei bis vier dieser tragbaren Leitern um auf eine Ansitzhöhe von fünf bis sechs Metern zu kommen. Verwendet man längere Sticks, so braucht es oft nur drei Stück davon, bei kürzeren sind es dann vier oder gar fünf. Beim Material gibt es von Stahl (günstig, schwer und laut) über Aluminium bis Karbon (sehr teuer, sehr leicht, viel leiser) unterschiedlichste Ausführungen für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Ich mag Aufstiegshilfen, die leicht und nicht sperrig sind. Es kann schon richtig nerven, wenn man versucht möglichst leise zu seinem Ansitzbaum zu kommen und die metallenen Steighilfen, welche am Rucksack angebracht, in der Hand oder über der Schulter getragen werden, bei der kleinsten Berührung klimpern. Zudem sind sie oft sperrig. Durch Markus kam ich auf ein System, dass für mich eine interessante Kombination aus mobil, sicher und schnell darstellt. Auch wenn das Auf- und Abbaumen manchmal etwas akrobatischer, schweißtreibender und zeitaufwändiger abgeht. Die Rede ist von den sogenannten Step Ladder´s in Kombination mit einer Bergsteiger-Seilleiter (Rope Ladder).


Aufstieg mit der Step Ladder

Das Prinzip ist einfach und die Komponenten vergleichsweise leicht und handlich. Allerdings muss die Montage und Handhabung unbedingt vor dem „scharfen“ Einsatz so geübt werden, dass es ohne Nachdenken und auch unter widrigen Bedingungen funktioniert. Der Hersteller des Produktes, welches ich verwende, war so schlau und hat den Befestigungsknoten für die Steps auf der Transporttasche abgedruckt, was mir bei den ersten Malen sehr geholfen hat. Als recht „tricky“ hat sich allerdings die korrekte Position und Seilspannung herausgestellt. Als ich den ersten Step nach oben verlassen hatte, und er nicht mehr von meinem Gewicht nach unten gedrückt wurde, klappte Step von selbst hoch und ich hatte dann zu kämpfen, meinen Abstieg unfallfrei zu absolvieren. Ist die Kombination aus Winkel des Seils und Spannung der Befestigung aber korrekt, so hält der Step bombenfest. Die einzelnen Steps werden so hoch gehängt, dass man mit der Rope Ladder, die mit einem modifizierten Karabiner oder Hacken eingehängt wird, noch hochsteigen kann (Letzte Sprosse auf Kniehöhe). Die Rope Ladder ist mit einem Seil am Körper gesichert und wird von einem Step zum nächsten mitgenommen. Den wenn einem diese Räuberleiter runterfällt, dann sollte man sich auf einen Abstieg a lá Tarzan einstellen.

Mit dem oben vorgestellten Equipment habe ich das meiner Meinung nach absolute Minimum für die Ausrüstung aufgezählt. Mit der minimalsten Ausstattung von Steighilfen komme ich auf ein Gesamtgewicht von fünf Kilogramm mit vier Step Ladders. Das Packvolumen des Saddles liegt etwa bei der Größe eines Fußballs plus der Tasche mit den Step Ladders. Wählt man statt den Step Ladders Climbing Sticks wird es dementsprechend sperriger und auch schwerer.

Hilfreiches Zubehör

Mini Tree Saddle Hunting Platform oder Ring of Steps

Dies sind Bauteile, die es dem Jäger gestatten über mehrere Stunden stehend in seiner Position am Baum zu verharren. Da man ja auch auf der obersten Sprosse der Climbing Sticks stehen kann, habe ich sie zum Zubehör gerechnet. Ich allerdings schwöre auf den Ring of Steps.

Die Mini Tree Saddle Hunting Platform ist aus Stahl oder Aluminium gefertigt und hat eine Trittfläche, die es einem Erwachsenen erlaubt beide Füße voll aufzusetzen. Sie wird gleich wie der Hang On Treestand mittels Gurtes am Baum, etwas über der letzten Sprosse des Steps, montiert.

Der Ring of Steps ist im Prinzip ein Spanngurt, auf dem mehrere Tritte aufgeschlauft sind. Diese Tritte sind verschiebbar und fest angezurrt, erlaubt dieser Ring of Steps dem Jäger quasi rund um den Stamm des Baumes zu laufen.

Repschnüre zum Aufziehen des Bogens und zusätzlichen Zubehörs
Je nach Zusatzausrüstung sind ein bis zwei solcher Schnüre nötig. Die Länge sollte nicht unter sechs Meter, eher neun Meter ausfallen. Von der Tragkraft her könnte es auch ein sehr dünnes Schnürchen sein, allerdings schneidet dieses beim Hoch- oder Abseilen des Bogens oder der Ausrüstung stark ins Fleisch. Ich habe mich für Schnüre mit fünf Millimeter Querschnitt entschieden. Diese Schnüre werden in Taschen, die seitlich an den Schlaufen des Tree Saddle angebracht sind, verstaut. Ein Karabiner am Ende der Schnur erlaubt mir dann das Hochziehen meiner Ausrüstung, wenn ich sicher auf meinem Stand stehe.

Bogenhalter
Dieser ist ebenfalls ein sehr hilfreiches Teil. Es gibt einerseits Gurte, die um den Stamm gespannt werden und die unterschiedliche Hacken aufweisen, in denen neben dem Bogen auch anderes Equipment aufgehängt werden kann. Eine zweite Variante ist ein Stahl- oder Aluminiumarm mit Gelenken, der mit einer Baumschraube im Stamm fixiert wird. Diese Arme lassen einen Abstand des Bogens zur Rinde des Baumstamms zu, was das völlig lautlose Abnehmen des Bogens vom Arm zulässt.

Halter für den Rucksack und weiteres Equipment, dass schnell erreichbar sein muss
Wird, wie oben beschrieben, der Arm als Bogenhalter genutzt, so ist ein weiterer Gurt hilfreich, an dem dann der Rucksack und anderes Equipment gegen Absturz gesichert werden kann.

Knieschützer
Um viele Stunden auf dem Baum auszuhalten ist es notwendig die Beine zwischendurch zu entlasten. Dazu lässt man sich in die Sicherung fallen und stützt sich mit den Knien am Stamm ab. Ohne Knieschützer wird das recht schnell schmerzhaft.

Tipps und Eigenentwicklungen

Tether aus dem Alpinshop - Das Sicherungsseil sowie die Baumsicherung sind recht kostspielige Ausrüstungsteile, wenn man diese in den Hunter Pro Shops oder bei den Herstellern kauft. Bei meiner Recherche habe ich Angebote zwischen 20 und 100 US Dollar pro Teil gefunden. Durch den Gang in ein Alpin Sportgeschäft kann man hier kräftig sparen. Die Seile sind als Meterware erhältlich und die Knoten sollte man als Tree Saddle Hunter sowieso draufhaben.

Tricky Sticks - Momentan ist mein bevorzugtes Setup bei den Climbing Sticks einer mit zwei Sprossen (ca. 38 Zentimeter Schritthöhe). Dadurch habe ich ein vertretbar kurzes Transportmaß. Ich verlängere diese Sticks aber mit einer Seilschlaufe um eine Sprosse beziehungsweise beim untersten Stick um zwei Sprossen. So komme ich auch mit den kurzen Sticks auf über fünf Meter Ansitzhöhe!

Die Rückenlehne - Nach vielen Stunden am Baum beginnt meist auch der Rücken Probleme zu machen. Daher habe ich mir einen „Rückenlehnengurt“ gebaut, den ich ebenfalls in den Sicherungskarabiner mit einem „Luftknoten“ einbinde und dann, wenn ich schießen möchte, schnell und völlig lautlos lösen kann, damit die gespannte Sehne nicht mit ihm kollidiert. Das ermöglicht mir bis zu acht Stunden auf meinem Baum zu bleiben.

Reflektierende Repschnüre - Ich verwende bei den Repschnüren solche mit reflektierenden Strängen und Signalfarben. Sollte ich in eine Notsituation am Baum kommen, kann ich diese runterlassen und eine Suchmannschaft kann mich so leichter auf meinem Baum lokalisieren.

Die Einkaufstasche aus Filz – eigentlich ist die zum Holz tragen. Daher ist sie sehr robust verarbeitet. In diese Tasche passt meine ganze Treesaddle-Ausrüstung und ich marschiere damit direkt unter meinen Ansitzbaum. Dort lege ich dann die Kletterausrüstung an, fixiere die Tasche an einer meiner Aufzugsleinen und oben angekommen, hieve ich sie mit dem Rest der Ausrüstung hoch. Das ist äußerst Praktisch!

Safety first

Heutzutage ist es Standard, und ganz besonders in den USA, dass die Sicherheitsvorschriften und somit meist auch die Maximalbelastungen online auf der Homepage des Herstellers abrufbar sind, falls die Ausrüstung gebraucht gekauft worden ist. Speziell bei den Tree Saddles gibt es unterschiedliche Größen, so wie die Konfektionsgrößen bei Kleidung, die natürlich auf den eigenen Körperbau angepasst werden müssen!

Die TMA (Treestand Manufacturer´s Association) ist eine US Non Profit Organisation, die Treestands, Steps und Zubehör auf ihre Sicherheit checkt und die geprüften Modelle online auf ihrer Homepage nennt. Bei meiner Recherche konnte ich keine Tree Saddles auf dieser Liste finden, ebenso wenig einen Hinweis auf der von mir geprüften Internetseiten der Hersteller. Daher ist eine eingehende Sichtkontrolle des Equipments vor Verwendung schwerstens zu empfehlen.

Im Alpinsport werden üblicherweise Sturzlasten von Seilen angegeben. Die europäische Norm verlangt, dass mindestens 5 Stürze mit einer freien Fallhöhe von 4,8 Meter in das Seil überstanden werden müssen (Halbseile 55kg / Einfachseile 80 kg). Da bei einem Sturz bei dieser Art von Jagd, die richtige Sicherungstechnik vorausgesetzt, maximale Sturzhöhen von 30 bis 50 Zentimetern vorkommen können, ist die Verwendung von Seilen geringeren Querschnitts möglich.

Allerdings ist eine Regel in der Arbeit mit Prusikknoten besonders wichtig! Die Repschnur, die mittels Prusikknoten auf dem Tether angebracht wird, sollte nicht mehr als den halben Durchmesser des Sicherungsseils haben, damit der Knoten unter Belastung verlässlich klemmt!

Besonderes Augenmerk ist auf Totholz zu richten. Es darf weder der Baum, auf den aufgebaumt wird, abgestorben sein, noch darf der Kletterbaum im Sturzradius eines benachbarten toten Baums liegen.

Can you fall out of a tree saddle?

Prinzipiell sind qualitative Tree Saddles so konstruiert, dass der Nutzer selbst bei Ohnmacht kopfüber hängend nicht aus ihnen fallen kann, vorausgesetzt die Bauch und Beingurte sind ordentlich angezogen. Ein wichtiges Detail dabei ist allerdings, dass der Tree Saddle auf die Größe des Jägers angepasst ist.

Welcher Baum ist geeignet?

Beim Tree Saddle Hunting ist man nicht so eingeschränkt, wie bei der Verwendung eines Climbers. Allerdings sollte der Baum zumindest zwei Eigenschaften mitbringen.

Erstens darf er nicht so dünn sein, dass er unter der Last des Jägers bricht. Die maximale Dicke wird durch die Armspanne des Jägers begrenzt. Sobald der Gurt nicht mehr um den Baum geschlungen werden kann, ist er zu dick.

Zweitens sollte der Baumabschnitt, an dem dann der Treesaddle final angebracht wird, auf eine Länge von etwa 2,5 Metern waagrecht stehen, da die Schwerkraft den frei hängenden Jäger sonst weg vom Fußstand schwenken würde.

Auf- und Abbau des Treesaddles

Für den Aufbau des Treesaddles sind nur wenige Handgriffe und Knoten notwendig, die müssen aber wirklich blind sitzen.

  1. Inspektion des Kletterbaumes – Check ob Totholz, passende Dicke und freies Schussfeld auf der Höhe des finalen Standes. Idealerweise noch Check des Hintergrundes, gegen den freien Himmel ist jede Bewegung verräterisch! Je höher der geplante Stand, umso unwichtiger wird dieses Detail. Ich lege Wert darauf, dass unter meinem Stand zumindest ein mit Blättern bewachsener Ast ist.
  2. Vorbereitung der Ausrüstung – der Bogen und das Equipment wird seitlich neben der geplanten Kletterroute abgelegt, herabfallende Äste oder Ausrüstungsgegenstände dürfen diese nicht treffen. Dann wird der Bogen und das Equipment in die Repschnüre für das hochhieven eingehängt.
  3. Die erste Kletterhilfe wird am Baum befestigt. Ob du die restlichen Kletterhilfen am Rucksack oder dem Gürtel befestigt gleich mit nach oben nimmst oder jedes Mal runter steigst, um eine neue zu holen, ist Geschmacks- und Konditionssache.
  4. Auf dem ersten Step wird der Linemans Belt um den Baum geschlungen und erst wieder gelöst, wenn der Karabiner zwischen Tether und Bridge sicher verschlossen ist.
  5. Nachdem die restlichen Steps sicher am Stamm angebracht worden sind, um auf die gewünschte Höhe zu kommen, wird der Ring of Steps oder Die Mini Platform montiert.
  6. Auf dieser stehend, wir dann der Tether so hoch wie möglich mit ausgestreckten Armen über dem Jäger angebracht, der Karabiner eingehängt und die Sicherung durch Hochschieben des Prusiks am Sicherungsseil auf Spannung gebracht. Jetzt kann der Linemans Belt gelöst werden.
  7. Nun werden der Bogenarm oder der Gurt für die Sicherung des Rucksacks angebracht und das Equipment an den Repschnüren hochgezogen und verstaut.
  8. Der letzte Schritt ist das Versorgen der Repschnüre in den Seitentaschen, damit diese nicht durch die Bewegung des Jägers als verlängerte Schwingungsverstärker diesen auf seinem luftigen Platz verraten.
  9. Das Abbaumen erfolgt in der genau umgekehrten Reihenfolg